Unabhängige Fachberatung

Strommarktberatung für Betreiber von Solaranlagen

Unabhängige Einordnung von Direktvermarktungsangeboten, Vergütungsmodellen und Vertragsstrukturen für Betreiber von Photovoltaikanlagen.

  • Vergleich von Direktvermarkter-Angeboten
  • Erlösmodelle und Preisstruktur verstehen
  • Risiken in Verträgen erkennen
Kostenloses Erstgespräch

Direktvermarktung ist schwer zu vergleichen

  • Direktvermarkter wollen Anlagendaten — konkrete Zahlen nennen sie erst danach, wenn überhaupt
  • Angebote sehen ähnlich aus, unterscheiden sich aber im Vergütungsmodell und in der Risikoverteilung
  • Vertragsklauseln zu Abregelung, negativen Preisen und Ausgleichsenergie sind selten transparent
  • Welche Risiken trägt der Betreiber — und welche der Vermarkter?

Angebote von Direktvermarktern unterscheiden sich oft nicht nur in der Servicegebühr, sondern auch in der Struktur des Vergütungsmodells, der Risikoverteilung und den technischen Anforderungen.

Ohne genaue Einordnung ist es schwer zu beurteilen, welches Angebot langfristig wirtschaftlich sinnvoll ist.

Drei typische Missverständnisse

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Alle Direktvermarkter zahlen ungefähr gleich

Die Servicegebühr ist nur ein Teil der Gleichung. Entscheidend ist das zugrunde liegende Vergütungsmodell – Marktwert, Spotpreis oder Index – das maßgeblich beeinflusst, wie viel tatsächlich beim Betreiber ankommt.

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Direktvermarktung ist nur eine technische Formalität

Hinter jedem Vertrag stehen wirtschaftliche Mechanismen: Prognoseabweichungen, Bilanzkreisverantwortung und Risikoverteilung. Wie diese geregelt sind, beeinflusst das Ergebnis erheblich.

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Der angebotene Preis ist mein tatsächlicher Erlös

Negative Preise, Ausgleichsenergie, kommerzielle Abregelung – all das kann den tatsächlichen Erlös gegenüber dem nominalen Angebotspreis deutlich verschieben.

Vergütungsmodelle in der Direktvermarktung

Direktvermarkter verwenden unterschiedliche Modelle zur Berechnung der Erlöse einer Photovoltaikanlage. Die Unterschiede liegen nicht nur in der Servicegebühr, sondern oft im zugrunde liegenden Vergütungsmodell.

Selbst wenn Angebote ähnlich aussehen, können sich durch unterschiedliche Modelle deutliche Unterschiede bei den tatsächlichen Erlösen ergeben.

Marktwert-Modell
Grundidee
Pro erzeugte Kilowattstunde wird der Marktwert Solar ausgezahlt (ggf. mit Faktor)
Besonderheiten
Bei Volleinspeisung üblich, bringt gute Planbarkeit. Erfordert bei Eigenverbrauch hohe Risikoaufschläge, daher unüblich.
Spotpreis-Modell
Grundidee
Vermarkter zahlt den Börsenpreis
Besonderheiten
Transparent, üblich bei Eigenverbrauch. Bei Volleinspeisung nahezu äquivalent zum Marktwert-Modell.
Index-Modell
Grundidee
Erlös basiert auf einem vordefinierten Preisindex
Besonderheiten
Üblich bei Batterien oder wenn der Vermarkter die Anlage frei steuern möchte.
Revenue-Share-Modell
Grundidee
Vermarkter erhält einen Prozentsatz der Vermarktungserlöse
Besonderheiten
Betreiber trägt Chancen und Risiken der Vermarktung, reduziert Anreize für den Vermarkter.

Zwei Angebote mit ähnlichen Gebühren können durch unterschiedliche Vergütungsmodelle zu deutlich unterschiedlichen Erlösen führen.

Entscheidend ist nicht nur, wie hoch die Servicegebühr ist, sondern wie der Erlös berechnet wird und welche Risiken der Betreiber trägt.

Wovon hängt das passende Modell ab?

  • Anlagengröße
  • Einspeiseprofil
  • Eigenverbrauch
  • Risikobereitschaft des Betreibers
  • Vertragsstruktur des Direktvermarkters

Unsicher, welches Modell für Ihre Anlage sinnvoll ist?

Angebote von Direktvermarktern unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern auch im Vergütungsmodell und in der Risikoverteilung.

Angebot einordnen lassen
Kostenlos

Checkliste: Direktvermarkter für Ihre PV-Anlage wählen

Viele Betreiber unterschreiben Direktvermarktungsverträge, ohne wichtige Unterschiede zu kennen.

Diese Checkliste zeigt, worauf es bei einem Angebot wirklich ankommt — bevor man unterschreibt.

Checkliste herunterladen (PDF)
Was die Checkliste abdeckt:
  • 1 Umgang mit negativen Preisen
  • 2 Kommerzielle Abregelung
  • 3 Redispatch-Prozesse
  • 4 Vergütungsmodelle
  • 5 Ausgleichsenergie / Prognoserisiko
  • 6 Eigenverbrauch
  • 7 Technische Anforderungen
  • 8 Abrechnungstransparenz

Beratungsangebot

Direktvermarktungsangebote einordnen

  • Analyse der Vertragsstruktur und Klauseln
  • Erklärung der Preislogik und Vergütungsmodells
  • Einschätzung wirtschaftlicher Risiken
  • Vergleich mehrerer Angebote

Erlösmodell verstehen

  • Marktwert Solar vs. Spotpreis
  • Revenue-Share-Modelle
  • Indexmodelle und ihre Tücken
  • Szenarienbasierte Erlösabschätzung

Honorar

Grundlage ist immer ein kurzes kostenloses Erstgespräch. Der genaue Umfang hängt von Anlagengröße und Fragestellung ab.

ab 490 € netto
Angebots-Check

Einordnung eines vorliegenden Angebots: Preisstruktur, Vergütungsmodell, wesentliche Klauseln.

auf Anfrage
Angebotsvergleich

Strukturierter Vergleich mehrerer Angebote verschiedener Direktvermarkter.

auf Anfrage
Erlösabschätzung

Szenarienbasierte Abschätzung möglicher Erlöse auf Basis des Einspeiseprofils und der Vertragskonditionen.

Alle Preise zzgl. gesetzlicher MwSt.

Konstantin Schubert

Beratung für PV-Betreiber

Ich arbeite im Umfeld der Stromvermarktung und beschäftige mich mit den wirtschaftlichen und technischen Mechanismen des Strommarktes.

Ziel dieser Beratung ist es, Betreibern von Solaranlagen eine unabhängige Einordnung von Angeboten und Vertragsmodellen zu ermöglichen — ohne Interessenkonflikte durch Provisionen oder Vertriebsziele.

Diese Beratung ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

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